Die Magie von Xylit, auch Birkenzucker genannt

  • mögliche Reduzierung der Population von Kariesbakterien im Mundraum um bis zu 90%
  • dadurch mögliche signifikante Verringerung der Karieshäufigkeit
  • deutlich reduzierte Säure- und Plaquebildung im Mundraum
  • Xylitol remineralisiert durch Stabilisierung von Calcium den Zahnschmelz
  • mögliche Reduktion der Karies-Übertragung von der Mutter auf das Kind
  • bei regelmäßiger Verwendung bis zu 50% weniger Zahnverfärbung möglich
  • als Lebensmittel unbedenklich (WHO / J.E.C.F.A.: Tageshöchstdosis "nicht definiert")

durch wiss. Studien erwiesen: u.a. Turku-Studien (1972,1975), Belize-Studie (1990)
siehe auch Lit.-Quelle: "Der Einsatz von Xylit in der Kariesprophylaxe" v. Prof. K. K. Mäkinen
ISBN-Nr. 3-935802-09-9

Informieren Sie sich umfassend
Quellen & interessante Links zum Thema Xylit:


-Turku-Studien (1972,1975), Belize-Studie (1990)-
Quelle: "Der Einsatz von Xylit in der Kariesprophylaxe" v. Prof. K. K. Mäkinen
ISBN-Nr. 3-935802-09-9

Pharmazeutische Zeitung online
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=3724

Magazin: Ärztliche Praxis
http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_allgemeinmedizin_vorsorge_xylit_1180432001.htm

Wikipedia: Wissenswertes über Xylit/Xylitol
http://de.wikipedia.org/wiki/Xylitol

Nexus-Magazin: Xylitol - die süße Rettung?
http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/xylitol-die-suesse-rettung

Zitat aus diesem vorgenannten Artikel:

"Stellen Sie sich vor, nie wieder ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, wenn Sie in einen mit Xylitol gesüßten Kuchen beißen! Und wie finden Sie den Gedanken, dass Sie Ihre Knochendichte stärken können, indem Sie Ihr liebstes Heißgetränk mit zwei Löffeln Xylitol süßen? Dass Sie Karies und Zahnfleischerkrankungen vermeiden, wenn Sie xylitolhaltige Kaugummis kauen?

Mit Xylitol können Sie eine Naschkatze sein und gleichzeitig gesunden!"

Forum zu Xylit
http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1070229

 

Worum geht es eigentlich bei Xylit / Xylitol?


Die gute Nachricht:

Wussten Sie schon, dass es eine 100%ig natürliche Substanz gibt, mit der Sie die Kariesbedrohung um bis zu 90% reduzieren, Säurebelastung und Plaquebildung im Mundraum minimieren und Ihren Zahnschmelz remineralisieren können? Dabei ist Xylit kein Medikament sondern ein natürliches Präparat, das in Birken und Mais vorkommt. In zahlreichen Anwendungen zur Mundhygiene gegen Kariesbakterien und Parodontose hat es seine Kraft bewiesen.

Der wichtigste Aspekt für uns ist die Zahnfreundlichkeit des Xylit:

Xylit wirkt hemmend auf das Wachstum der für die Kariesbildung verantwortlichen Bakterien im Mundraum. Xylit kann von diesen nicht verwertet werden und führt zu deren Absterben. Quasi als Nebeneffekt verhindert es die Zahnbelagsbildung. Gerade deshalb ist Xylit ein sehr beliebtes Einsatzmittel bei zahnfreundlichen Produkten wie z.B. Kaugummis, Zahncremes oder auch Mundspülungen.

Warum ist Xylit besser als herkömmlicher Zucker?

Herkömmlicher Industrie- oder Haushaltszucker ist ein Nährstoff, der gefährliche Kariesbakterien geradezu ideal gedeihen lässt. Xylit hingegen hemmt das Bakterienwachstum (z.B. Streptococcus mutans) in der Mundhöhle und insbesondere auch in den Zahnzwischenräumen.

Einige Vorteile von Xylit auf einen Blick:

-mögliche Reduzierung der Kariesbakterien um bis zu 90%
-verringerte Säure- und Plaquebildung
-Xylitol hilft bei der Remineralisierung des Zahnschmelzes
-Reduktion der Karies-Übertragung von der Mutter auf das Kind
-Bei regelmäßiger Einnahme tritt 50% weniger Zahnverfärbung ein.

(Quellen: -Turku-Studien (1972,1975), Belize-Studie (1990)-
Quelle: "Der Einsatz von Xylit in der Kariesprophylaxe" v. Prof. K. K. Mäkinen
ISBN-Nr. 3-935802-09-9)

Wie wird Xylit dosiert?

Dreimal täglich nach den Mahlzeiten oder zwischendurch einen halben Teelöffel voll Xylitpulver in den Mund nehmen, im Speichel lösen lassen, den süßen Speichel drei bis fünf Minuten im Munde herumspülen, dann ausspucken oder herunter schlucken. Bitte nicht nachspülen! So einfach können Sie dem Karies in Ihrem Mund das Handwerk legen.

Wie alles begann

Im Jahre 1891 synthetisierten die Chemiker Emil Fischer und Emil Bertrand Xylitol, auch Xylit genannt, durch die Reduktion von Holzzucker (Xylose).

Die antikariogene Wirkung von Xylitol entdeckten finnische Wissenschaftler bereits in den 1970er-Jahren. Die Turku-Zuckerstudien von 1972 und 1975 konnten eine signifikante Reduktion von Karies bei der Verwendung von Xylitol belegen. In der ersten Studie wurden 115 Probanden in drei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhielt ausschließlich mit Fructose gesüßte Lebensmittel, die zweite Gruppe mit Xylitol gesüßte Lebensmittel und die dritte Gruppe diente als Kontrolle und erhielt Haushaltszucker. Im Saccharosearm nahm der DMFS-Index (decayed, missing, filled teeth - surface), der die Zahl der akut kariösen, gefüllten und extrahierten Zähne angibt, um 7,2%, im Fructosearm um 3,8% und im Xylitolarm gar nicht zu. Dies entspricht einer Kariesreduktion in der Xylitolgruppe um 85 Prozent und in der Fructosegruppe um 30 Prozent.

An der zweiten Turku-Zuckerstudie nahmen 100 Personen teil, die für ein Jahr entweder 7g Saccharose oder 7g Xylitol pro Tag in Form von Kaugummis konsumierten. Zum Studienende war in der Xylitolgruppe der Karieszuwachs um 82 Prozent niedriger als in der Saccharosegruppe.

Die antikariogene Wirkung beruht darauf, dass Xylitol die Plaquebildung reduziert. Karies verursachende Bakterien wie Streptococcus mutans werden im Wachstum gehemmt. Sie können den Zuckeralkohol nicht verstoffwechseln und werden somit ausgehungert. Der regelmäßige Verzehr senkt die Zahl der Streptokokken in Plaque und Speichel deutlich und verhindert zusätzlich das Anlagern der Bakterien am Zahnschmelz. Ein weiterer Effekt von Xylitol ist, dass er die schädliche Säurebildung in der Plaque reduziert.
Wie eine aktuelle schwedische Studie zeigt, senkt schon eine tägliche Aufnahme von 3,4 g Xylitol für vier Wochen die Plaquebildung um ein Drittel. Für die Reduktion der Säureproduktion war dagegen eine Tagesdosis von 6 g Xylitol nötig. Allgemein gelten 5 bis 10 g Xylitol als wirksame Tagesdosis.

Xylit (Xylitol) ist ein Süßstoff, der den Zähnen nicht schadet, sondern diese schützen kann

Xylit ist ein natürlicher Zuckeraustauschstoff, der aus Pflanzen gewonnen wird und zur Gruppe der Zuckeralkohole zählt. Xylit ist unbedenklich und hat nicht die Nebenwirkung des bekannten Haushaltszuckers. Eine Tagsehöchstdosis ist nicht definiert (WHO / J.E.C.F.A.).

Die Herstellung erfolgt aus Holzzucker, welcher als Xylose bezeichnet wird. Dieser sogenannte Holzzucker wird unter anderem aus Birkenholz oder Mais gewonnen.

Xylit kann ebenfalls als Zwischenprodukt im menschlichen Glukosestoffwechsel entstehen und wird, unabhängig von Insulin, zur Energiegewinnung verwertet. Daher ist dieser Stoff auch für Diabetiker-Lebensmittel geeignet. Als einziger der Zuckeraustauschstoffe ist Xylit auch bei Stoffwechseldefekten gut verträglich.

Wo wird Xylitol verwendet?

Xylit ist die ideale Alternative für Millionen von Verbrauchern, die nicht auf Süßes verzichten wollen, denen jedoch eine gesunde Ernährung am Herzen liegt. Der Geschmack ist dem bekannten Haushaltszucker sehr ähnlich. Die Süßkraft ist etwas geringer als beim Zucker. Im Gegensatz zum Haushaltszucker hat Xylit jedoch nur ca. 40% des Kaloriengehaltes.
Xylit wird bei der Herstellung energiereduzierter und zuckerfreier Speisen, Desserts, Süßwaren und Kaugummis verwendet. Dabei ist Xylit ohne Höchstmengenbeschränkung zugelassen.

Die körpereigenen Enzyme spalten Xylit in geringerem Maße als den herkömmlichen Zucker. Glucose- und Insulinspiegel steigen deshalb nach dem Verzehr xylithaltiger Produkte wesentlich langsamer und schwächer an. Gerade für Diabetiker ist Xylit deshalb eine geeignete Alternative (im Rahmen eines Diätplanes).